23. 02. 2012

bauMax Pressekonferenz - Rückblick 2011, Ausblick 2012

35 Jahre bauMax

bauMax feiert 35 Jahre            
Das Jahr 2012 steht bei bauMax unter dem Motto „35 Jahre – Feier’ mit Deinem bauMax“.

Die Anfänge                                 
Mit der Eröffnung des ersten Abholmarktes in Bruck/Mur wurde am 15. November 1977 der Name bauMax mit einer Fläche von 800 m² aus der Taufe gehoben. Ein Jahr zuvor wurde der erste Hobbymax in Kindberg in der Steiermark als Testfiliale eröffnet.

bauMax, ein international
bauMax  hat  in  den vergangenen 35 Jahren viel erreicht:

führendes Unternehmen
Das Familienunternehmen entwickelte sich zu einem marktführenden Baumarktbetreiber in Zentraleuropa. Heute ist bauMax eine unverwechselbare Marke mit hohem Sympathiewert.

Als erster Baumarktbetreiber wagte das Unternehmen nach der Grenzöffnung den Schritt nach Zentral- und Südosteuropa. Nach der ersten Markteröffnung in Ungarn 1991, folgte die Expansion in die Länder Tschechien, Slowakei, Kroatien, Slowenien, Rumänien, Bulgarien und 2010 schließlich in die Türkei. Heute ist das Unternehmen in neun Ländern vertreten. Der Aktionsradius reicht dabei von Zentral- und Südosteuropa bis nach Eurasien.

Im zentral- und südosteuropäischen Raum ist bauMax Marktführer in der Baumarktbranche mit einem Bekanntheitsgrad von 90%. Pro Jahr werden in allen Märkten rund 50 Mio. Kunden betreut.

In Österreich erreicht bauMax als Marktführer einen Marktanteil von über 26%.

155 Märkte in 9 Ländern         
Derzeit betreibt bauMax 155 Märkte in neun Ländern, 67 davon in Österreich, 24 in Tschechien, 15 in der Slowakei, 15 in Ungarn, drei in Slowenien, sieben in Kroatien, 14 in Rumänien, fünf in Bulgarien und fünf in der Türkei. Über 60% der Verkaufsflächen liegen außerhalb Österreichs.

Entwicklung 2011
Der Gesamtumsatz der bauMax-Gruppe hat sich im Jahr 2011 um rund + 3 % auf 1,52 Mrd. EUR erhöht. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die Neuausrichtung der Strategie, hin zu mehr Service und qualitativ höherwertigen Sortimenten. In Österreich steigerte sich der Umsatz mit 650 Mio. EUR um +1%. Der Jahresumsatz in der CEE-Region erhöhte sich trotz herausfordernden Rahmenbedingungen um rund + 5 % auf 870 Mio. EUR.

Ende 2011 waren bei bauMax rund 11.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Anzahl der bauMax Märkte ist im vergangenen Jahr auf 155 angewachsen. Es wurden insgesamt sechs neue Standorte eröffnet: Pleven (BG), Bukarest II (RO), Karlovac (HR), Izmir, Bodrum und Ankara (TR).

Strategische Neuausrichtung Die Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre haben die Entwicklungen im Handel und auch in der Baumarktbranche, insbesondere in Zentraleuropa stark beeinflusst. bauMax hat diese Zeit genutzt, um sich neu aufzustellen, eine neue Strategie zu entwickeln und die gesamte Organisation darauf abzustimmen. Mit dieser Neuausrichtung agiert bauMax als Unternehmen aktiv und macht sich nicht allein abhängig von der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ziel ist es, damit eine Unternehmenskonjunktur in allen bauMax-Ländern einzuleiten. bauMax wird sich in den nächsten Jahren vom Baumarkt zum Baufachmarkt entwickeln und damit als günstige Alternative zum Fachhandel aufgebaut.

Damit stellt sich bauMax gezielt auf die veränderten Kundenwünsche ein. Die drei Eckpfeiler der Strategie sind: Sortiment, Service und Preis.

Um diese Neuausrichtung auch nach innen und außen sichtbar zu machen wurde 2011 ein neues Markenbild und eine neue Werbelinie – mit dem Motto: „Hör auf Deinen bauMax“ –  entwickelt.

Zielgruppen-Erweiterung         
bauMax hat es sich zum Ziel gesetzt, den differenzierenden Bedürfnissen der Kunden in allen Ländern optimal zu entsprechen und neben den Heimwerkern auch Nicht-Heimwerkern und Profis künftig ein attraktiver Partner zu sein.

Sortimentsgestaltung
2011 hat bauMax in der Beschaffung international den Bereich Category Management eingeführt. Die Aufgabe dabei ist es, für die unterschiedlichen Zielgruppen das jeweils beste Warenangebot zusammenzustellen. So haben Nicht-Heimwerker zum Beispiel andere Qualitätsansprüche an Produkte und Serviceleistungen als die klassischen Heimwerker oder Profis.

Neuerungen in den Sortimenten wurden z.B. im Bereich Badausstellung mit einer erweiterten Produktpalette auf Fachhandelsniveau und der professionellen 3D-Badplanung vor Ort entwickelt, die nun in den Märkten eingeführt werden.

Innovative Serviceangebote
Der Trend bei den Nicht-Heimwerkern geht zur Komplett-Betreuung von Anfang bis zum Ende eines Bau- oder Sanierungsprojektes. Aus diesem Grund bietet bauMax als erster Baumarktbetreiber einen dreistufigen Verkauf mit Kunden- und Fachberatern im Markt sowie den mobilen Projektberatern auf der Baustelle an. Dazu wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Kräfte aus dem Fachhandel akquiriert, die die Kunden auf hohem Niveau bedienen. Damit wird bauMax künftig eine Beratungsqualität auf Fachhandelsniveau gewährleisten.

In den CEE-Ländern stehen für Gewerbetreibende Key-Account Manager zur Verfügung, die für eine problemlose Logistik und einen optimalen Warenfluss sorgen.

Montageservice
Seit der Einführung vor zwei Jahren wird das Montageservice von den Kunden immer häufiger in Anspruch genommen. bauMax vermittelt für jedes Heimwerker-Projekt die passenden Handwerker. Der Vorteil für den Kunden liegt darin, dass die Koordination und Abwicklung über einen einzigen Ansprechpartner läuft. Auf alle handwerklichen Dienstleistungen sowie auf das bei bauMax gekaufte Material werden fünf Jahre Gewährleistung geboten.

Dauertiefpreise sichern Preisvertrauen
Das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Ziel ist es, das Preisvertrauen der Kunden langfristig zu erhalten. bauMax hat deshalb in allen Ländern sein Dauer-Tiefpreiskonzept eingeführt.

Die Schwerpunkte der bauMax Preisphilosophie in Österreich sind:

  • Die Preis-Checker: suchen laufend nach den niedrigsten Preisen
  • Die -15% Preisgarantie: sollte der Kunde ein günstigeres Angebot finden, stellt bauMax diesen Preis ein und gewährt zusätzlich -15%
  • Der bauMax Preishammer: besondere Preisangebote durch Postenkäufe auf dem Spotmarkt runden die Preiswürdigkeit von bauMax ab

Ausblick 2012                            
Die unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen in den Ländern, in denen bauMax tätig ist, werden auch 2012 den Geschäftsverlauf beeinflussen. Die Heraus-forderung liegt darin, den Bedürfnissen der Kunden in allen Ländern optimal zu entsprechen und eine Vertrauensbasis auch für diese neuen Kundengruppen aufzubauen.

Das Hauptaugenmerk 2012 liegt auf der Weiter-entwicklung und dem Ausbau der Service- und Sortimentskonzepte. Besondere Schwerpunkte im Sortiment werden dabei in den Bereichen Böden, Bad- und Wellness-Ausstattung, Werkzeug sowie Türen und Fenster gesetzt.

Darüber hinaus startet bauMax 2012 mit einem neuen Eigenmarken-Konzept in allen Ländern.

Expansion 2012 auf 160 Märkte
Für 2012 sind international sechs neue Märkte in Planung:

Istanbul und Eskişehir in der Türkei, Cluj in Rumänien, Russe und Varna in Bulgarien und Kranj in Slowenien.

In Österreich werden zwei Märkte nach Vergrößerung wiedereröffnet. Bereits in der kommenden Woche folgt nach Zu- und Umbau die Neueröffnung des Mega-bauMax in Eisenstadt. Ende März folgt die Eröffnung des neuen Mega-bauMax in Spittal in Kärnten.

DIY-Trends 2012                       
Positive Impulse für den Baumarktbereich in den nächsten Jahren sind weiterhin von der staatlichen Förderung für thermische Sanierungen in der Höhe von EUR 100 Mio. jährlich zu erwarten.

Neueste Umfragen in Österreich zeigen, dass 2012 Investitionen im Wohnraum wieder zunehmen werden. Insgesamt  planen 17% der Österreicher heuer An- und Umbauten im eigenen Zuhause. Rund ein Viertel aller unter 30-jährigen wollen in die eigenen vier Wände investieren, sei es Haus oder Wohnung.[1]

Ein weiterer großer Trend in Österreich bleibt Outdoor Living bzw. Leben im Garten. Hier planen rund 25% der Österreicher 2012 zu investieren. Schwerpunkt-Themen in der kommenden Gartensaison bei bauMax sind der Nutzgarten mit dem Anbau von Kräutern und Gemüse, Ganzjahres-Grillen sowie die stärkere Einbindung von nachhaltigen Produkten in die Gartennutzung, sei es bei Pflanzen oder Möbeln.